Maturaarbeiten

Lernende, die sich für MINT-Fächer interessieren, haben im letzten Jahr ihrer gymnasialen Ausbildung die Möglichkeit, eine Maturaarbeit in einer Naturwissenschaft oder in den Bereichen Mathematik oder Informatik zu schreiben.

Hier können sich die Schülerinnen und Schüler entweder eine Betreuungsperson an der KST suchen oder aber auch mit Fachpersonen an Universitäten, Empa und Industrie zusammenarbeiten, die immer wieder interessante Themen anbieten.

Lernende, die besonders interessante und gute Maturaarbeiten geschrieben haben, werden von den betreuenden Lehrpersonen ermuntert, ihre Arbeiten an der „Ausstellung Maturaarbeiten ETH“ zu präsentieren.

Eine solche Arbeit hat Patrick Looser im Jahr 2017 geschrieben.
Patrick Looser untersuchte die statistische Abhängigkeit zwischen der Onlinezeit und verschiedenen Intelligenzbereichen von Lernenden und stiess auf teils stark signifikante Zusammenhänge.
Er präsentierte seine Maturaarbeit im Mai 2017 an der „Ausstellung Maturaarbeiten ETH“.

Weitere besonders interessante Maturaarbeiten

Tobias Rohner benützte in seiner Maturaarbeit die Wavelet Transformation, um ein live abgespieltes Audiosignal zu analysieren und zur Audiovisualisierung in einem Virtual-Reality-Spiel zu verwenden.

Patrice Kolb hat 2015 eine Maturaarbeit verfasst, in der ein Benutzer in einem Programm auf dem Tablet eine Ziffer eingeben kann, die der Computer mit einem selbst programmierten künstlichen neuronalen Netz zu erkennen versucht.

Bianca Rechsteiner – Das Geheimnis des Codes

Bianca schreibt ein Programm, in der sie Alice und Bob einen sicheren Dialog mit RSA führen lässt. Ein zweites Programm lässt einen die Enigma ausprobieren: Wie kann mit ihr ein Text verschlüsselt werden?

Das Geheimnis des Codes: Überblick über verschiedene Methoden der Verschlüsselung mit Schwerpunkt auf der Enigma und dem RSA-Kryptosystem

Kay Baumann – Blockchain and Cryptocurrencies

Blockchain and Cryptocurrencies: Kay beschreibt alle Schritte des Blockchain-Protokolls. Die Arbeit lässt die Leserschaft verstehen, was ein Hash wert ist, für welche digitale Leistung ein Bitcoin ausgegeben wird und weshalb dieses Konzept heute Unmengen an Strom verbraucht und zur Sicherheit beiträgt .

Blockchain as a security concept to cryptocurrency

Marco Sousa-Poza – Eine Stundenplansoftware mit einem genetischen Code

Marcos Programm lässt eine Klavierlehrerin einen Stundenplan erstellen, der ihren Wünschen und den Wünschen der Lernenden möglichst gut entspricht. Dafür wird ein genetischer Algorithmus verwendet, der bei der Natur abkupfert. Was hat das alles mit neuronalen Netzen zu tun?

Ein genetischer Algorithmus zur Erstellung individueller Stundenpläne

Tim Weisser – Die gefrässige Giraffe (Android-App)

Tim programmiert das Spiel «Ravenous Giraffe». Die ausgehungerte Giraffe stillt ihren Hunger an Bäumen und Blumen. Nur ja keinen Kaktus essen! Das Spiel soll Spass bereiten und auf jedem Android-Gerät gespielt werden können.

Entwicklung und Veröffentlichung einer Android-App – am Beispiel von ’Ravenous Giraffe’



Auszeichnungen durch die St.Gallischen Naturwissenschaftliche Gesellschaft (NWG) und WWF Sektionen St.Gallen und Appenzell

Preisverleihung 2017
Sarina Leupp errang mit den 2. Platz ihrer Arbeit:
“Die Renaissance ätherischer Öle”

https://www.wwfost.ch/service/umweltpreise/nwgwwf-preis-fuer-maturaarbeiten/preisverleihung-2017/ 

Preisverleihung 2018
Timon Leupp gewann den 1. Platz mit seiner Arbeit:
“Plasma treatment of KBr (001) surfaces to promote adsorption of dye”

https://www.wwfost.ch/service/umweltpreise/nwgwwf-preis-fuer-maturaarbeiten/preisverleihung-2018/